Metabolisches Syndrom

Leiden Sie unter:

  • Bluthochdruck

  • Diabetes

  • Zu hohes Blutfett (Cholesterin)

  • Übergewicht

  • Bewegungsmangel

  • Fehlernährung

  • Stress

  • Schlafmangel

Wenn ja, das sind alles Anzeichen vom „Metabolischen Syndrom“.
Diese Ursachen können wir gemeinsam bekämpfen.
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Die folgenden Krankmacher machen die Wohlstandskrankheit metabolisches Syndrom aus. Unter dem Strich lassen sie sich jedoch alle vier auf den gemeinsamen Nenner «jahrelang falsch ernährt und zu wenig bewegt» bringen.

Krankmacher 1: Fehlernährung und mangelnde Bewegung

Übergewicht gilt als wichtiger vermeidbarer Risikofaktor für das metabolische Syndrom. In der Schweiz ist rund ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig. Schon Kinder sind oft zu schwer, bereits jedes fünfte Mädchen und jeder sechste Knabe zwischen sechs und zwölf Jahren ist übergewichtig. Wer als Kind dick ist, wird es mit grosser Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener sein. Deshalb ist Prävention bereits im Kindes- und Jugendalter sehr wichtig. Übergewichtige Kinder sollten unbedingt Ess- und Bewegungsverhalten verändern.

Apfel- oder Birnenform?
Das Fett setzt nicht bei allen Menschen an den gleichen Stellen an. Je nach Verteilung des Fettgewebes im Körper wird zwischen der «Apfel»- und der «Birnenform» unterschieden. Bei der Apfelform sammeln sich Fettzellen vor allem im Bauchbereich an, bei der Birnenform in der Hüft- und Oberschenkelgegend. Die Apfelform birgt ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als die Birnenform. Die einfachste Methode zur Risikobestimmung ist die Messung des Bauchumfangs. Bei Frauen sollte der Wert unter 80 cm, bei Männern unter 94 cm liegen. Sollten Sie darüber sein, Sie wissen schon - ohne als Moralapostel auftreten zu wollen - aber dann müssen Sie Ihren Lebensstil ändern, denn dieses Bauchfett muss weg.

Krankmacher 2: Diabetes

Die Diabetes mellitus hat epidemische Ausmasse erreicht, die Zahl der Diabetiker wird heute weltweit auf gut 150 Millionen geschätzt und soll sich bis ins Jahr 2025 noch verdoppeln. Als Ursache dieser Volkskrankheit gilt Fettleibigkeit (Adipositas). Denn: Mit zunehmendem Übergewicht (BMI über 25) steigt das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Neben falscher Ernährung spielen bei der Entstehung von Diabetes jedoch auch Veranlagung sowie mangelhafte Bewegung eine wichtige Rolle.

Aufgaben des Insulins
Der Körper wandelt die aufgenommene Nahrung in Glukose (Traubenzucker) um. Damit Glukose vom Blut in die Körperzellen gelangen kann, braucht es Insulin. Dieses Hormon ist der Schlüssel, der dem Zucker den Zugang in die Zelle verschafft. Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Beim Typ-2-Diabetes wirkt das Hormon Insulin nicht mehr richtig. Als Folge hat es zu viel Glukose im Blut. Der Körper interpretiert diese Situation als Insulinmangel und gibt das Signal, noch mehr Insulin zu produzieren.

Insulinresistenz
Dem eigentlichen Diabetes geht eine Insulinresistenz voraus. Dabei sprechen die Muskel-, Fett- und Leberzellen ungenügend oder gar nicht mehr auf die Wirkung von Insulin an. Die Insulinresistenz kann mit Medikamenten, so genannten Insulinreaktivatoren positiv beeinflusst werden. Diese Mittel verbessern die Wirkung des Insulins: Insulinreaktivatoren bewirken, dass die Andockstellen der Zelle für das Insulin wieder empfindlich werden. Die Glukose gelangt so erneut in die Zellen und der Blutzuckerspiegel sinkt auf einen normalen Wert.

Warnsignale für Diabetes
Bei diesen Anzeichen sollten sie einen Arzt aufsuchen:
- Starker Durst, trockener Mund
- Häufiges Wasserlassen
- Wechselnde Sehschärfe, Verschwommen sehen
- Taubheitsgefühl in den Füssen
- Müdigkeit, Leistungsabfall
- Unerklärlicher Gewichtsverlust trotz Hunger
- Häufige Hautinfektionen

Die Messung von Diabetes
Bei erhöhtem Risiko wie Diabetes in der Verwandtschaft oder Übergewicht empfehlen Experten, den Blutzucker ab dem 40. Lebensjahr jährlich messen zu lassen.

Folgen von Diabetes
Diabetes fördert Arteriosklerose und ist eine wichtige Ursache von Erblindung, chronischem Nierenversagen oder schlecht heilenden Wunden. Diabetiker haben ein fünfmal höheres Herzinfarktrisiko und ein dreimal höheres Schlaganfallrisiko! Schwere Durchblutungsstörungen in den Füssen kommen bei Diabetikern zwanzigmal häufiger vor als bei Gesunden. Auch Augen, Nieren und Nervensystem werden bei Diabetes geschädigt. So sind in der Schweiz Blindheit oder Niereninsuffizienz am häufigsten auf die Zuckerkrankheit zurückzuführen. Als therapeutische Massnahmen stehen verschiedene Medikamentengruppen wie Biguanide, Sulfonylharnstoffe oder die neuen und sehr innovativen Glitazone zur Verfügung.

Krankmacher 3: Cholesterin

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die im menschlichen Körper wichtige Funktionen erfüllt. Sie ist Baustein für Hormone und Gallensäuren sowie Bestandteil der Zellwände. Den grössten Teil des Cholesterins bildet der Körper selbst, vor allem in der Leber. Aber auch durch die Nahrung wird Cholesterin aufgenommen.

Ist zu viel Cholesterin im Blut, lagert es sich in den Gefässen ab und fördert die Arteriosklerose. Wichtig: Es gibt zwei Formen von Cholesterin, das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) und das LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein). Das HDL-Cholesterin schützt die Blutgefässe. Hohe Werte sind deshalb gut und erwünscht. Das LDL-Cholesterin dagegen fördert die Entstehung der Arteriosklerose.

Einen Hinweis auf das Risiko für eine Arteriosklerose und einen Herzinfarkt gibt das Verhältnis des Gesamtcholesterins zum HDL-Cholesterin. Wünschenswert ist ein Quotient unter fünf. Liegt er darüber, besteht die Gefahr, dass der Patient eine Arteriosklerose oder einen Herzinfarkt entwickelt.

Krankmacher 4: Bluthochdruck

Einen hohen Blutdruck spürt man nicht! Aber ein erhöhter Druck (Bluthochdruck) ist ein Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzschwäche, aber auch Nierenversagen und Sehstörungen. Der zu hohe Druck auf die Arterienwände schädigt die Blutgefässe und belastet die Organe. Bei neun von zehn Patienten findet sich keine Erkrankung, die den hohen Blutdruck verursacht. Bei dieser Form des Bluthochdrucks – der essenziellen Hypertonie – wirken meist mehrere Einflüsse zusammen: Übergewicht, falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Stress.

Eine Hypertonie liegt dann vor, wenn der Blutdruck bei mindestens drei Messungen innerhalb weniger Wochen 140/90 mmHg oder mehr beträgt, wobei beide oder nur einer der Werte (oberer oder unterer Blutdruckwert) über dieser Grenze liegen kann. Als optimal gelten Blutdruckwerte von 120/80 mmHg und weniger. Eine Hypertonie kann mit den herkömmlichen Ca-Antagonisten, ACE-Hemmern oder den sehr gut verträglichen Angiotensin-II-Antagonisten therapeutisch behandelt werden.

Quelle: Gesundheit Sprechstunde

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